30 Jahre Vergneugten Harmsberger und Intern. Trachtenfest

 

Am Freitag den 15.08.2014 ging es schon um 5.00 Uhr früh in Todtnauberg mit dem Bus für uns los, und wir machten uns auf den Weg nach Hermannsburg auf zu unseren Freunden, den Vergneugten Hermansbergern. Die Hermannsburger feierten Ihr 30 Jähriges bestehen und gleichzeitig Veranstalteten sie noch das Internationale Trachtenfest. Es war sehr interesant was für Gruppen vor Ort waren, unter anderem die Lettländer, Italiener und Schweizer.

 

Am Freitag nachdem wir unsere Halle bezogen hatten, ging es zum Abendessen,

danach hat jede anwesende Gruppe Ihr Tänzerisches können gezeigt.

 

Der Samstag Vormittag war zur freien Verfügung, mittags durften wir dann vor der Seebühne Tanzen, abends ging es dann im Zelt weiter mit der Gruppe "Angel Face"

Zwischen unsere Tanzdarbietung und dem Abendprogramm, mussten sich ein paar von uns, noch beim Fußballspielen in der Halle auspowern.

 

Nach einem gelungenen Samstagabend, ging es dann am Sonntagmorgen zum Freiluft Gottesdienst. Nach dem Mittagessen haben wir uns fertig gemacht für den großen Festumzug durch Hermannsburg, auch wir haben ein sehr gutes Bild abgegeben, da wir durch eine Abordnung der Trachtenkapelle Todtnauberg beim Umzug unterstützt worden sind.

Da ein Ereigniss das nächste jagte, hatten wir kaum Zeit zum luft holen, nach dem Umzug hatten wir erst einen Auftritt auf der Seebühne und danach im Zelt.

Der Ausklang des festes wurde durch DJ Tom und ein sehr schönes Feuerwerk gekrönt, wir hatten wie immer sehr viel Spaß.

 

Montag die Rückreise, nachdem wir uns von der Münsingern und den Hermannsburgern mit schwerem Herzen verabschiedet haben, sind wir wieder nach Hause gefahren.

Auf den Bildern könnte man gerade meinen das wir nicht verpflegt wurden, aber dem war wirklich nicht so, wir hatten die ganzen Tage über, eine sehr gute Verpflegung durch Chrischan`s Pary Service.

Vielen Lieben Dank auch nochmals an Chrischan, und sein Team das war wirklich Spitze.

 

 

 

Hermannsburger Trachtenfest mit Peitschen und Glocken

 

Dass Trachtenvereine und traditionelle Tänze alles andere als verstaubte Überbleibsel vergangener Zeiten sind, war beim 12. Internationalen Trachtenfest der „Vergneugten Harmsberger“ in Hermannsburg festzustellen. Mit viel ansteckendem Spaß präsentierten sich Gruppen aus Nah und Fern.

 

HERMANNSBURG. Dunkle Wolken über dem Örtzepark, bange Blicke gen Himmel. „Hoffentlich bleibt es trocken, sonst bleiben die Leute zu Hause“, sagte Rüdiger Flader, Schriftführer der „Vergneugten Harmsberger“ und einer der Organisatoren des zwölften internationalen Trachtenfestes in Hermannsburg. Sein Wunsch wurde erhört, die Besucher konnten beim Familienfest am Samstag die Schirme zu lassen. Und das Gelände füllte sich zusehends.

 

Was geboten wurde, war im wahrsten Sinne des Wortes Trachtenfest zum Anfassen. Ohne ein festes Programm traten die verschiedenen Gruppen zum Tanz und zu Vorführungen an. Mal auf der schwimmenden Wasserbühne, mal mitten auf der grünen Wiese zwischen den Besuchern.

 

Da wurden die Peitschen geschwungen oder ein Paar mit zwei Besen ausgestattet und zum Tanz geschickt. Die italienische Gruppe Manghin & Manghina bot ein abwechslungsreiches Programm und bezog auch die Mitglieder anderer Gruppen mit ein.

 

Die Trachtengruppe Todtnauberg mischte sich unter das Volk. Sie zeigten einen Tanz, bei dem Hüte im Kreis weitergegeben werden mussten. Dazu holten sie sich „Freiwillige“ aus dem Publikum. Der Haken dabei: Wenn die Musik aussetzte, schied derjenige aus, der keinen Hut hatte. Das war aber nicht so schlimm. Denn zur Belohnung erhielt jeder Teilnehmer einen großen Schluck aus dem Fass mit gutem Schnaps aus dem Schwarzwald.

 

Auch zum Trachtenumzug gestern Nachmittag spielte das Wetter mit. „Wir sind alle trocken geblieben“, verkündete Flader. „Und es waren viele Menschen an den Straßen und haben mitgefeiert.“ Ein buntes Bild bot sich da in Hermannsburg. Die vielen Trachten, die Wagen, dazu Musik von diversen Spielzügen: Wer da nicht mitmachte, der war wirklich selbst schuld.

 

Im Anschluss an den Festumzug waren auch zum Programm im Örtzepark sehr viele Besucher vor Ort. „Wir hatten schon ein wenig die Befürchtung, dass uns der Regen einen Strich durch die Rechnung macht und wir vor allen Dingen die Wasserbühne nicht nutzen können“, so Flader. Letztlich hielten die vielen Wolken über dem Park aber dicht. Es blieb trocken, so konnte das Programm auf der Bühne und im Zelt wie geplant stattfinden.

 

Am Abend beim großen Höhen-Feuerwerk zum stimmungsvollen Abschluss des Trachtenfestes säumten ebenfalls noch viele Besucher das Ufer des Sees im Örtzeparks.

 (Bericht + Bilder = Cellesche Zeitung)